Change for good – Veränderung zum Guten

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„With a child your whole life will change. Time for you? Better forget it. Unless you have a good babysitter! And you actually believe you can continue to exercise regularly? To rest on the Yoga mat? Oh, you are sweet naive! „These and similar encouraging words in response to our pregnancy announcement were almost as common as the warm congratulations and well-meaning advices. And especially in the first few months with our new-born darling, the prophecies seemed to come true. There were so many of those days, when a short cat’s lick in the morning had to be enough and the warm shower in the evening, when Sachin came home, appeared to me like a superduper luxury wellness program. Of course it was up to us. We gave absolute priority to Akeera’s wishes when she started her life. She wanted a breastfeed marathon? She got it. She wanted to sleep on Papa’s chest? Of course!

We heard from many sides that we would spoil Akeera. We would have to deal with a lot trouble later on because of this unconditional attention. But actually to us it seemed that our instinct was true. Our little daughter developed step by step into a full family member and slowly, but surely, she learned that the family consists of three people with different desires and that everyone has to compromise from time to time. As much as possible by age and understanding, of course.

Back to the topic of sport, yoga, time for us: At the beginning of our family life, we regularly alternated to take care of Akeera. While one of us took our little girl for a walk, cuddled with her, or nursed her (rather me), the other enjoyed an hour in the gym, on the yoga mat, with a good book in the sun – or sometimes just buried deep under the blanket in deep sleep. And the older Akeera turned, the easier it became for us to integrate her into our rhythm, our hobbies, our activities. May it be running in the fresh air with Akeera in the baby jogger or weight lifting with her as a squealing spectator, much was and more and more is possible. Today, she even loves it when she can participate as our training weight.

Yes, everything has changed. There still are those specific days. But is that so bad? A long walk carrying our baby in the carrier is training, playing on the floor with Akeera can be definitely exhausting – and for sure these ‘workouts’ are most fun!

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„Mit einem Kind ändert sich alles. Zeit für euch? Könnt ihr vergessen. Es sei denn, ihr habt einen guten Babysitter! Und ihr glaubt tatsächlich, ihr könntet weiterhin regelmässig Sport treiben? Gar auf der Yogamatte zur Ruhe kommen? Ach, seid ihr süss naiv!“ Diese und ähnlich aufmunternde Worte als Reaktion auf unsere Schwangerschaftsankündigung waren beinahe so gängig wie die herzlichen Gratulationen und gutgemeinten Ratschläge. Und  vor allem in den ersten Monaten mit unserem neugeborenen Liebling schienen sich die Prophezeiungen tatsächlich zu bewahrheiten. Es gab sie zur Genüge, diese Tage, an denen eine kurze Katzenwäsche reichen musste und die warme Dusche am Abend, wenn Sachin nach Hause kam, mir wie ein superduper Luxus-Wellness-Programm erschien. Natürlich lag es auch an uns. Wir räumten Akeeras Wünschen bei ihrem Start ins Leben absolute Priorität ein. Sie wünschte einen Stillmarathon? Bekam sie. Sie wollte auf Papas Brust schlafen? Natürlich, klar!

Und obwohl wir von vielen Seiten zu hören bekamen, wir würden Akeera verwöhnen und  uns und ihr durch diese bedingungslose Aufmerksamkeit noch viel Ärger einhandeln, schien sich in unseren Augen unser Instinkt zu bewahrheiten. Unser Töchterchen entwickelte sich Schritt für Schritt zum vollständigen Familienmitglied und lernte langsam, aber sicher, dass die Familie aus drei Personen mit unterschiedlichen Wünschen besteht und sich jeder einmal kompromissbereit zeigen muss. Je nach Alter und Verständnis etwas mehr oder weniger, natürlich.

Zurück zum Thema Sport, Yoga, Zeit für uns: Vor allem zu Beginn unseres Familienlebens haben wir uns regelmässig abgewechselt mit Akeera-Betreuung. Während der eine unser Töchterchen spazieren führte, mit ihr kuschelte oder sie stillte (eher ich), gönnte sich der andere ein Stündchen im Gym, auf der Yogamatte, mit einem guten Buch an der Sonne – oder manchmal auch einfach tief unter der Decke vergraben im Tiefschlaf. Und je älter Akeera wurde, desto einfacher wurde es für uns, sie in unseren Rhythmus, unsere Hobbies, unsere Aktivitäten zu integrieren. Sei es Laufen an der frischen Luft mit Akeera im Babyjogger oder Gewichte stemmen mit ihr als quietschendem Zuschauer, vieles war und immer mehr ist möglich. Heute liebt sie es sogar, wenn sie beim Training unser Übungsgewicht sein darf.

Ja, alles hat sich geändert. Es gibt sie, diese Tage, an denen es nicht nach unserem Kopf geht. Aber ist das so schlimm? Auch ein langer Spaziergang ist Training, mit Akeera auf dem Boden Rumtollen definitiv anstrengend – und Spass machen diese Familien-Workouts auf jeden Fall!

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